Seit einigen Monaten leben sechs junge Frauen zusammen in der „Mädchengruppe“. Manche erleben in dieser Wohngemeinschaft am Rand von Bremen zum ersten Mal, dass es zählt, was sie vom Leben wollen. Die jungen Frauen sind alleine nach Deutschland gekommen, sie sind unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

In diesem Jahr kamen 98 Mädchen nach Bremen, die meisten von ihnen aus Somalia, Syrien, Afghanistan und dem Irak. Sie sind aus ihren Heimatländern geflohen, aus Angst vor religiöser Verfolgung, wegen eines Krieges – oder weil sie gegen ihren Willen verheiratet werden sollten. Was sie von ihrer Familie nicht mehr bekommen, sollen ihnen Mitbewohnerinnen und Betreuerinnen geben.

Pressebericht